„Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,

sondern schließe deine Augen,

und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.“

Khalil Gibran

 

Die Trauer ist die Brücke zum Verstorbenen. Neben dem Schmerz  und der Sehnsucht nach dem Verstorbenen geht der Verlust oft mit einer tiefen Lebenskrise einher, vieles erscheint plötzlich leer und ohne Sinn.

Die Trauer gehört zum Leben und zum Abschied nehmen dazu. Über die Trauer kommen wir mit unseren eigenen Ängsten und Schwächen in Berührung. Kommen in Kontakt mit uns selbst und haben so die Möglichkeit, uns mit uns auseinanderzusetzen. Es bedarf Mut und Stärke, sich dem Schmerz zu stellen. Ihn nicht zu verdrängen, sondern ihm direkt zu begegnen.

Ich bin für Sie da, wenn Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen wollen. Wenn Sie verstehen möchten, was im Trauerprozess geschieht und Sie einen Weg suchen, mit Ihren Gefühlen umzugehen. Gerade in der Trauer zeigt sich ein Chaos an Gefühlen, wie  Liebe, Hass, Angst, Wut oder Schuld, die nicht unterdrückt werden sollen. Trauer braucht Wege und Mittel, um in den Ausdruck zu kommen. Möglich wird dies durch Gespräche, Rituale und schöpferisches Arbeiten.  Darin verborgen ist ein großer Heilungsprozess, sowie die Möglichkeit, die Wirklichkeit des Verlustes zu begreifen und eine heilsame Form des Erinnerns zu finden.

Eine besondere Form der Trauer zeigt sich im Angesichts eines Suizides. Es gilt nicht nur mit den eigenen Gefühlen im Kontakt zu sein und diese zu verarbeiten, sondern auch in Frieden zu kommen mit der Entscheidung, die der Andere in Bezug auf sein Leben in endgültiger und nicht veränderbarer Form getroffen hat. Durch persönliche familiäre Erfahrungen wie durch meine Ausbildung als Krisenbegleiterin stehe ich Ihnen auch an der Stelle zur Seite.

Ich möchte Sie gerne in Ihrer Trauer begleiten und Ihnen die Zeit und den Raum geben, die es braucht, damit Sie die Trauer um den geliebten Menschen integrieren können, um ihr eigenes Leben auf gutem Weg weiterzuführen und neue Lebensperspektiven entwickeln zu können.